Telefon Flatrate: Für den Durchschnittsnutzer eher uninteressant
Ebenso wie beim DSL Anschluss wird auch im Festnetz zunehmend versucht, zum Telefonanschluss gleich eine Flatrate zum Telefonieren dazu zu verkaufen. Doch anders als im DSL-Bereich, wo eine Flatrate sehr preisgünstig und oft auch für Single-Nutzer interessant ist, lohnt sich eine Flat im Festnetz nur für bestimmte Nutzer.
Eine Telefon Flatrate lohnt sich für Familien und WGs
Die klassischen Nutzergruppen für eine Telefon Flatrate sind Familien und Wohngemeinschaften. Denn nur, wenn man rund eine Stunde täglich telefoniert, lohnen sie sich. Teilzeit-Flatrates, die nur den Ortsbereich oder nur die Nebenzeit abdecken, sind ab einer halben Stunde täglicher Telefonzeit sinnvoll.
Jeder Interessent sollte ausrechnen, ob die knapp 20 Euro Mehrkosten im Monat (Telefonflatrates übers Internet kosten etwa die Hälfte) aufgefangen werden. Hat man seinen Anschluss bei der Telekom und kann günstige Call-by-Call-Nummern vorwählen, macht eine Flatrate eigentlich nur für wirkliche Quasselstrippen Sinn.
Nur Gespräche ins deutsche Festnetz sind bei einer Telefon Flatrate inklusive
Bedenken sollte man zudem, dass nur Telefonate ins deutsche Festnetz inklusive sind, alle anderen Gespräche gehen extra. In Ausnahmefällen werden auch Gespräche zu einigen Auslandszielen übernommen, doch nicht immer in vollem Umfang.
Anzuraten wäre in jedem Fall ein Tarif mit kurzer Mindestlaufzeit, denn der Markt ist immer noch in Bewegung. So sind die Tarife der T-Com zwar die teuersten, aber sie sind innerhalb weniger Werktage kündbar. Zum Vergleich: Tele2 bindet die Kunden seiner Festnetz-Flat für ein ganzes Jahr.