Der Berliner Kommunikationsspezialist AVM verwandelt seinen erfolgreichen FRITZ!WLAN USB Stick mit einer kostenlosen Software in einen Streaming Stick. Damit erhalten beispielsweise HiFi-Anlagen, digitale Bilderrahmen, DVD-Player oder Fernseher Anschluss an das Heimnetzwerk. Die Geräte verhalten sich so, als wäre am USB-Anschluss ein Speicherstick angeschlossen. Die mit FRITZ!WLAN USB Stick übertragenen Dateien können dabei auf einer Festplatte, auf dem PC oder in einem Online-Speicher liegen.
Ganz Potsdam ist in den Kabelnetzen von Tele Columbus jetzt auf dem neuesten Technologiestand für Fernsehempfang und Telekommunikation. Der wichtigste Potsdamer Netzbetreiber – versorgt werden gemeinsam mit Partnern 50.000 Haushalte und damit rund 90 Prozent der Kabelnutzer in der Landeshauptstadt – hat ein umfangreiches Ausbauprojekt abgeschlossen und ermöglicht jetzt flächendeckend zusätzlich zum herkömmlichen analogen Fernsehen auch digitale Programmvielfalt, Telefonanschlüsse und schnelle Internet-Zugänge.
Die Geschwindigkeit beim Breitbandausbau in Deutschland hat deutlich zugenommen. Die gemeinsame Breitbandstrategie beginnt jetzt zu greifen. Insbesondere die Kommunen engagieren sich stärker und arbeiten vor Ort auch mit mittleren und kleineren Unternehmen zusammen. Diese Kooperationen auf lokaler Ebene berücksichtigen nicht nur regionale Besonderheiten, sondern haben dazu geführt, dass die Wettbewerber in Deutschland inzwischen 2.400 Gemeinden und Ortsteile an das schnelle Internet anschließen konnten. Das ist das Ergebnis einer aktualisierten erweiterten Abfrage des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) e.V. unter Mitgliedern und Nichtmitgliedern.
Vodafone Deutschland und Huawei Technologies wollen gemeinsam die Möglichkeiten der neuesten Mobilfunktechnologie LTE im Frequenzbereich der Digitalen Dividende testen. Ab diesem Sommer werden Vodafone Deutschland (www.vodafone.de) und Huawei zeigen, wie mit Hilfe der Mobilfunktechnologie der 4. Generation LTE (Long Term Evolution) eine Breitbandabdeckung der ländlichen Gegenden, der so genannten weißen Flecken – sicher gestellt und so die digitale Kluft dieser Regionen in Deutschland überbrückt werden kann. Zudem soll durch den gemeinsamen Test auch die Kompatibilität von LTE zu Technologien und Diensten wie dem digitalen Fernsehen und dem digitalen Radio belegen, die benachbarte Frequenzspektren nutzen.
InfoGuard AG, Experte für hochperformante Verschlüsselungslösungen, verzeichnet einen wachsenden Bedarf nach Datenschutz in Glasfasernetzen. Eine neue Studie des Marktforschungsunternehmens IDC bestätigt die Bedrohung durch Lauschangriffe auf sensible Informationen, die über Hochgeschwindigkeitsnetze übertragen werden. Glasfasernetze galten in der allgemeinen Wahrnehmung lange als sicher, aber IDC identifiziert neben dem öffentlichen Sektor insbesondere die Banken-, Versicherungs- und Pharmaziebranche als gefährdet.
Die Gemeinden Bopfingen und Unterschneidheim im Ostalbkreis werden als erste Kommunen in Baden-Württemberg mobiles Breitband-Internet über Rundfunk-Frequenzen nutzen können. Eine entsprechende Vereinbarung haben Vodafone Deutschland und die Landesanstalt für Kommunikation in Baden-Württemberg (LFK) getroffen. Start des Versuchs soll im Mai 2009 sein.
Der Zugang zu hochleistungsfähigem Breitband-Internet soll in Hessen und NRW nicht länger Bewohnern der Großstädte und Ballungsräume vorbehalten bleiben: Unitymedia (www.unitymedia.de), der Kabelnetzbetreiber für NRW und Hessen, gibt heute den Start der Breitband-Offensive „Breitband Regional“ bekannt, in deren Rahmen alleine in diesem Jahr über 730.000 Haushalte in 99 ländlichen Gemeinden in Hessen und Nordrhein-Westfalen Anschluss an eine der europaweit leistungsstärksten Infrastrukturen für Internet, Telefon und TV finden sollen. Dazu gehören Regionen am Niederrhein, im Hochtaunus, im Sauerland, Rheingau, dem Weserbergland und der Eifel, die bislang noch zu den „weißen Flecken“ auf dem Breitband-Atlas von Unitymedia gehören. Für den Netzausbau investiert Unitymedia einen mehrstelligen Millionenbetrag; die Ausbaukosten liegen pro Haushalt bis zu zwölf mal höher als in Ballungsräumen.
Für viele Produkte, die jetzt auf der CeBIT präsentiert werden, dürfte ein optischer Gigabit-Transceiver für hohe Datenraten nützlich sein, der die ca. 500-fache Datenmenge einer DSL-Verbindung ins Netz bringt. Dieser Medienkonverter ermöglicht es, das Glasfasernetz flächendeckend bis in die Nähe der Endgeräte zu verlängern – also ohne Daten bremsende Kupferleitungen auf den letzten Teilstücken bis zum Hausanschluss. Mit dieser praxisreifen Technologie können Anwender die Vorteile des künftigen Web 2.0 besser nutzen. Entwickelt wurde der Transceiver im Rahmen der Master-Abschlussarbeit von Ulrich Lohmann an der FernUniversität in Hagen in Kooperation mit der Firma Microsens, Hamm.
Die E-Plus Gruppe, Ericsson und das Land Mecklenburg-Vorpommern bringen Breitband-Internet testweise über Rundfunkfrequenzen in Haushalte und Betriebe im ländlichen Raum. Ab Anfang März werden 50 repräsentativ ausgewählte Firmen und private Nutzer die neue digitale Datenautobahn einem Praxistest unterziehen. Während dieses Probelaufs surfen sie mit HSPA-Technologie gratis und kabellos im E-Plus Netz. Dabei werden Übertragungsraten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde im Downlink und bis zu 1,4 Mbit/s im Uplink erreicht. In Sekundenschnelle kommen so Webseiten auf den Bildschirm, Musiktitel auf den Rechner oder E-Mails selbst mit größeren Anhängen wie Präsentationen oder Fotos ohne Verzögerung zum Empfänger. Die ebenfalls kostenfreien Endgeräte und SIM-Karten werden kurzfristig an die Nutzer verteilt. Bereits Anfang 2009 wurde der Sendestandort in Grabowhöfe bei Waren an der Müritz mit der notwendigen Sende- und Empfangstechnik von Ericsson ausgerüstet.
Alice macht jetzt Schluss mit dem Vorurteil, mobiles Internet sei zu teuer. Laut einer Studie von tns Infratest (September 2008) erwarten mehr als die Hälfte derer, die sich für Internetsurfen mit dem Handy interessieren, zu hohe laufende Kosten. Als erster Anbieter in Deutschland stellt Alice nun seinen Mobilfunk-Kunden ohne zusätzlichen Aufpreis ab dem 9. Januar ein Datenvolumen von 30 MB pro Monat für die mobile Internetnutzung zur Verfügung. Darüber hinaus erweitert das Hamburger Telekommunikationsunternehmen seine Produktpalette um die Option Mobile Internet – zum E-Mails-Checken an der Bushaltestelle oder zum Surfen im Park, egal ob mit dem Handy oder mit dem Laptop. Für nur 6,90 Euro monatlich zusätzlich zu dem Alice DSL und Telefonie-Anschluss buchen Vielsurfer bei Alice 300 MB pro Monat und damit das derzeit preisgünstigste Angebot auf dem Markt.