Der eco Verband spricht sich bei der Breitbandversorgung in der Bundesrepublik Deutschland für die Technologie-Vielfalt aus. “Viele warten immer noch auf das Allheilmittel, obwohl längst feststeht, dass eine Technologie alleine niemals die flächendeckende Versorgung sicherstellen kann. Mit UMTS, WiMAX, DSL, Kabel und künftig auch LTE stehen verschiedene Lösungen bereit, die den unterschiedlichen Anforderungen absolut gerecht werden könnten”, sagte eco-Geschäftsführer Harald A. Summa anlässlich der 4. Jahrestagung “Broadband Wireless Access” der Schweizer Vereon AG in Bonn. Anlass zur Sorge böten allerdings nach wie vor die großen Lücken in der Breitbandversorgung. Laut Angaben des Deutschen Städte- und Gemeindebundes sind in der Bundesrepublik drei Millionen Haushalte unterversorgt. Viele Standorte sind für Unternehmen uninteressant. “Es geht längst nicht mehr darum, dass einige nicht wie gewünscht im Netz surfen können. Der Breitbandversorgung kommt mittlerweile eine hohe volkswirtschaftliche Bedeutung zu.”
Telefónica o2 Germany hat im Rahmen seines umfangreichen Netzausbaus jetzt begonnen EDGE, den Datenbeschleuniger für GPRS, zu aktivieren. Schon heute sind bereits mehr als 700 Standorte in Süddeutschland live geschaltet. Noch in diesen Tagen erfolgt die schrittweise Einführung von EDGE in den Regionen West, Nord und Ost.
Mehr Haushalte als je zuvor nutzen heute digitales Fernsehen sowie neue digitale Angebote über das TV-Kabel. Das ist ein Ergebnis der Erhebung für den Digitalisierungsbericht 2008 der Gemeinsamen Stelle Digitaler Zugang (GSDZ), der heute auf der IFA in Berlin vorgestellt wurde. Danach hat sich die Zahl der Haushalte, die die digitalen Angebote der Kabelnetzbetreiber in Deutschland nutzen, gegenüber dem Vorjahr um 900.000 auf 4,1 Millionen gesteigert. Dies stellt ein Wachstum von 28 Prozent dar und ist Beleg für die in allen Bereichen dynamische Entwicklung der Kabelbranche. So ist das Kabel vor DSL auch klarer Marktführer bei Triple-Play-Angeboten.
Kabel Deutschland (KDG) setzt mit erneut höheren Download-Geschwindigkeiten von bis zu 30 Mbit/s bei den beliebten Kombi-Paketen aus Internet und Telefon neue Standards im deutschen Breitbandmarkt. Diese hohen Bandbreiten sind beim Fernsehkabel allein für schnelles Breitband-Internet reserviert und untermauern die besondere Eignung des Kabelnetzes für moderne Telekommunikation.
Die Versatel AG konnte im dritten Quartal 2007 knapp 50.000 DSL-Privatkundenverträge hinzugewinnen – das sind mehr Neukunden als in den Quartalen zuvor. Somit ist das dritte Quartal hinsichtlich des Neukundenzuwachses das stärkste Quartal. Der Umsatz belief sich im dritten Quartal auf 176,4 Millionen Euro und stieg im Vergleich zum Vorquartal um knapp acht Prozent. Das bereinigte EBITDA des dritten Quartals belief sich auf 46,5 Millionen Euro und ist im Vergleich zum Vorquartal um gut 20 Prozent gestiegen. Der Gesamtumsatz der ersten neun Monate des Jahres 2007 belief sich somit auf 514,1 Millionen Euro, das bereinigte EBITDA lag bei 139,2 Millionen Euro.
Jetzt macht Kabel BW den Einstieg ins hochauflösende Fernsehen besonders günstig: Denn ab 19.11. erhalten Kabelkunden in Baden-Württemberg den HDTV-Receiver HUMAX PR-HD-1000 C inklusive einem Gutschein zum Empfang von Premiere HD und Discovery HD zum Aktionspreis von 199,90 Euro. Regulär kostet der HD Receiver bei Kabel BW 299,90 Euro. Außerdem verlängert der baden-württembergische Kabelnetzbetreiber seine CleverKabel-Aktionen und macht so den Umstieg auf Internet- und Telefon von Kabel BW besonders attraktiv.
Arcor verlängert seine Aktionsangebote und bietet bis 26. Oktober das Internet-Flat-Paket mit einem Aktionspreis von 24,95 Euro pro Monat an. Das Angebot beinhaltet einen Arcor Sprachanschluss und einen DSL-Zugang mit bis zu 1 Mbit/s einschließlich Surf-Flatrate. Für Vieltelefonierer bietet Arcor für 29,95 Euro monatlich das Telefon-Flat-Paket, einschließlich Pauschalpreis für Gespräche im deutschen Festnetz. Das Paket beinhaltet zudem einen bis zu 1-Mbit/s-DSL-Anschluss.
Die Versatel AG setzt ihren Wachstumskurs fort: Im ersten Halbjahr 2007 konnte Versatel 85.100 DSL-Privatkundenverträge hinzugewinnen. Der Gesamtumsatz belief sich auf 337,7 Millionen Euro Das bereinigte EBITDA lag bei 92,8 Millionen Euro.