Die digitalen Zusatzprogramme der ARD – Eins Festival, Eins Plus und Eins Extra – werden ab 2014 auch im hochauflösenden Format HDTV verbreitet. Dies erklärte ein SWR-Sprecher gegenüber dem Branchendienst Digitalmagazin.info mit Verweis auf einen ARD-Beschluss. Zuvor hatte die ARD bereits mitgeteilt, die dritten Programme NDR, WDR, SWR und BR ab Mai 2012 zusätzlich auch im hochauflösenden Format auszustrahlen.
Auch die öffentlich-rechtlichen Kollegen vom ZDF planen weitere HD-Programme: Sendersprecher Walter Kehr hatte gegenüber der Multimedia-Illustrierten INFOSAT die geplante Aufschaltung von HD-Ablegern der Digitalkanäle ZDF Infokanal, ZDF Kultur und ZDF Neo via Satellit bestätigt. Der Start dieser hochauflösenden Programme ist für Mai 2012 vorgesehen. Dann sollen früheren Angaben zufolge auch 3 Sat und Phoenix im HDTV-Formaton air gehen.
3D-Fernseher werden sich in den kommenden Jahren in Deutschland durchsetzen. 2015 soll hierzulande bereits jeder fünfte Haushalt über ein 3D-Gerät verfügen. In Summe werden dann rund 8 Millionen 3D-Fernseher in deutschen Wohnungen stehen. Das ergab eine neue Goldmedia-Studie zu „3D Home-Entertainment in Deutschland“.
Die ANGA Cable, Europas führende Fachmesse für Kabel, Breitband und Satellit, startet am 4. Mai 2010 mit einer ausgebuchten Messehalle und mehr als 370 Ausstellern aus 30 Ländern. Anmeldungen für Messebesucher und Kongressteilnehmer sind online unter www.angacable.de möglich.
Der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V. (ANGA) weist neuerliche Aussagen des ARD-Vorsitzenden zur Digital- und HDTV-Strategie der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten scharf zurück. Die Forderung nach einer kostenlosen Kabeleinspeisung der Programme ist ein unzulässiger Eingriff in etablierte Geschäftsmodelle privater Kabelunternehmen.
Durch die Einführung des Datenübertragungsstandards DOCSIS 3.0 („Data Over Cable Service Interface Specification“) können Kabelnetzbetreiber in Deutschland wesentlich schneller, kosteneffizienter und weiträumiger die Versorgung mit schnellem Breitband-Internet verwirklichen als DSL-Betreiber. Dies ist das Ergebnis des Experten-Workshops des ANGA Competence Centers, an dem rund 120 Branchenfachleute teilgenommen haben.
Die Verhandlungen des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (BREKO) und des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) mit der Deutschen Telekom AG (DTAG) über den lange geforderten Zugang zur VDSL-Infrastruktur der DTAG sind ergebnislos beendet worden. Dieser Zugang zu bestimmten VDSL-Vorleistungen der Telekom gegen Entgelt ist für Investitionen anderer Anbieter in alternatives VDSL und damit den weiteren Breitbandausbau notwendig.
InfoGuard AG, Experte für hochperformante Verschlüsselungslösungen, verzeichnet einen wachsenden Bedarf nach Datenschutz in Glasfasernetzen. Eine neue Studie des Marktforschungsunternehmens IDC bestätigt die Bedrohung durch Lauschangriffe auf sensible Informationen, die über Hochgeschwindigkeitsnetze übertragen werden. Glasfasernetze galten in der allgemeinen Wahrnehmung lange als sicher, aber IDC identifiziert neben dem öffentlichen Sektor insbesondere die Banken-, Versicherungs- und Pharmaziebranche als gefährdet.
Die Umsätze der europäischen Kabelindustrie stiegen im vergangenen Jahr dank des starken Nachfragewachstums bei digitalem Fernsehen, Internet-Breitband und -Telefonie um über 7 Prozent auf 18 Milliarden Euro. Diese Zahlen wurden heute auf dem jährlich stattfindenden Cable Congress vorgestellt.
Neun Monate nach dem Start von AliceComfort, dem DSL-Premium-Angebot für anspruchsvolle Privat- und Geschäftskunden, zieht das Hamburger Telekommunikationsunternehmen HanseNet positive Bilanz. Seit Februar haben sich rund 25.000 Kunden für AliceComfort entschieden – und das, obwohl das Produkt noch nicht bundesweit verfügbar ist. „Die Strategie, als einer der ersten Anbieter in Deutschland ein Premium-Paket mit zusätzlichen Service-Leistungen anzubieten, hat sich gelohnt. Unser Erfolg beweist, dass es einen Markt für dieses Produkt gibt und auch Privatkunden bereit sind, für mehr und vor allem schnellen Service auch mehr zu zahlen“, erklärt Ralf Greßelmeyer, Bereichsleiter Mobile und Microbusiness im Alice Marketing.