szmtag
12
Mai 2010

Telekom hat jetzt 1,2 Millionen Entertain-Kunden

Mit guten Zahlen im ersten Quartal hat die Deutsche Telekom (www.telekom.de) das Geschäftsjahr 2010 erfolgreich begonnen. So stieg das bereinigte EBITDA im Vergleich zum ersten Quartal 2009 um 1,6 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro. Bei einem fast stabilen Umsatz mit minus 0,6 Prozent auf 15,8 Milliarden Euro errechnet sich daraus eine Verbesserung der bereinigten EBITDA-Marge um 0,6 Prozentpunkte auf 30,9 Prozent.

Besonders erfreulich entwickelte sich der bereinigte Konzernüberschuss. Dieser legte gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent auf 0,9 Milliarden Euro zu. Der unbereinigte Konzernübeschuss sprang um fast zwei Milliarden Euro von minus 1,1 Milliarden auf plus 0,8 Milliarden Euro. Eindrucksvoll fiel auch die Entwicklung des Free Cash-Flow aus: Nach einem Wert von 0,4 Milliarden Euro im Vorjahr wurden in den ersten drei Monaten 2010 nun 1,4 Milliarden Euro erzielt.

“Das ist ein guter Start für uns in das Jahr 2010″, erklärte René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. “Wir haben das operative Geschäft weiter stabilisiert, zum Teil deutlich verbessert, und gleichzeitig wichtige Schritte unserer neuen Strategie umgesetzt.”

Im Mobilfunk in Deutschland wurde die Marktführerschaft in den Serviceumsätzen nochmals ausgebaut. Der Fokus lag weiter auf werthaltigem Wachstum. Generell behauptete sich das Deutschlandgeschäft im ersten Quartal trotz des schwierigen Wirtschaftsumfelds, der regulatorischen Rahmenbedingungen sowie des intensiveren Wettbewerbs. So konnte der Breitbandmarktanteil seit 2007 stabil bei 46 Prozent gehalten werden. Mit einem Zuwachs um 130 000 auf 1,2 Millionen vermarkteten Entertain-Paketen zum 31. März 2010 setzte sich die positive Entwicklung fort.

Das operative Segment Deutschland konnte den Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringern und verzeichnete im ersten Quartal 2010 ein Minus von 2,2 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro gegenüber den ersten drei Monaten 2009. Im ersten Quartal 2009 war der Gesamtumsatz noch um 4,6 Prozent gesunken. Das bereinigte EBITDA ging im ersten Quartal 2010 um 2,7 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zurück.

Der Gesamtumsatz im deutschen Mobilfunkgeschäft stieg im ersten Quartal 2010 um 2,5 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro, vor allem wegen der um 3,3 Prozent höheren Serviceumsätze. Unverändert stark entwickelten sich die mobilen Datenumsätze mit plus 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das bereinigte EBITDA im Mobilfunk erhöhte sich um 8,8 Prozent auf 0,8 Milliarden Euro und die bereinigte EBITDA-Marge um 2,4 Prozentpunkte. Hier spiegelten sich vor allem die positive Umsatzentwicklung sowie geringere allgemeine Verwaltungskosten wider. Der Erfolg des werthaltigen Wachstums zeigt sich auch im gestiegenen Anteil der Vertragskunden an der Gesamtkundenzahl. Zum 31. März 2010 hatte die Deutsche Telekom im Inland 17,3 Millionen Mobilfunk-Vertragskunden, das waren 1,9 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

Im Festnetzbereich sank der Umsatz im ersten Quartal gegenüber der Vergleichsperiode um 4,1 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA lag bei 1,5 Milliarden Euro. Hierbei konnte der Umsatzrückgang größtenteils durch effektives Kostenmanagement kompensiert werden. Die Zahl der Anschlussverluste lag im ersten Quartal mit 372 000 um 38,2 Prozent unter dem Wert im Vorjahresquartal.

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