szmtag
11
Aug 2009

Mit VoIP die Call-by-Call-Sperre im Festnetz umgehen

Call-by-Call wird von alternativen Festnetzanbietern technisch unterbunden. Kunden werden damit die
Sparvorwahlen vorenthalten. Mittels Internet-Telefonie lässt sich das Verbot, günstiger über andere Provider zu telefonieren, jedoch auf einfache Weise aushebeln. Der VoIP-Anbieter sipgate beschreibt, wie sich Internet-Telefonie als Sparoption für Festnetzkunden alternativer Anbieter nutzen lässt.

Zu den Festnetzkonkurrenten der Deutschen Telekom bei Vollanschlüssen gehören u.a Arcor, Hansenet und Versatel, regionale Anbieter wie bspw. Netcologne und EWE Tel sowie die Kabelnetzbetreiber mit z.B. Kabel Deutschland und Unitymedia. Den Vorteil einer teils geringeren Grundgebühr bezahlen Kunden meist mit hohen Tarifen für Mobilfunk- und Auslandsgespräche. Ist keine Flatrate enthalten, können auch Orts- und Ferngespräche zur Hauptzeit zur Kostenfalle werden. So können deutsche Ferngespräche bei Versatel 4,9 ct/min, Mobilfunkanrufe bei EWE Tel 23,9 ct/min und Auslandsgespräche bei Unitymedia ab 7,9 ct/min kosten*. Der Rückgriff auf Call-by-Call-Anbieter wird verweigert, günstigere Gespräche sind so ausgeschlossen. Kunden mit Breitbandanschluss können das Verbot allerdings aushebeln, indem sie Internet-Telefonie als Sparoption nutzen. Telefoniert wird entweder über ein am Router angeschlossenes Telefon oder via PC mit Telefonsoftware und Headset. Für WLAN-fähige Nokia-Handys mit integrierter VoIP-Software bietet sipgate zudem eine Auto-SMS-Konfiguration an.

Damit Festnetzkunden keine weiteren Grundkosten entstehen, stellt sipgate mit ’sipgate basic’ einen kostenlosen Internet-Telefonanschluss bereit. Anrufe ins deutsche Festnetz kosten immer 1,79 ct/min, in die deutschen Mobilfunknetze stets 14,9 ct/min, ins internationale Ausland ab 1,8 ct/min. Je nach Festnetzanbieter ergeben sich damit Einsparungen pro Anruf von bis zu 77 Prozent. Um Rückrufe auf die Festnetznummer zu ermöglichen, kann diese bei sipgate als ausgehend sichtbare Rufnummer gesetzt werden.

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1 Kommentar »

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    [...] Bei den Privatnutzern gehört das Wachstum bei schnellen Internetzugängen zu den Faktoren, die die Verbreitung der Internettelefonie forcieren. Längst muss man nicht mehr direkt über den PC telefonieren, der Anschluss eines entsprechend vorbereiteten Telefons direkt an das Internet bzw. der Anschluss von normalen Telefonen an für VoIP geeignete Telefonanlagen ist ganz normal geworden. Das Telefonieren über das Internet ist inzwischen nicht mehr Computerprofis vorbehalten, sondern kann von jedermann genutzt werden. Mit VoiP kann man übrigens die Call-by-Call-Sperre umgehen. [...]

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