Brandenburger Gemeinden bekommen VDSL
Viele Haushalte und Unternehmen liegen derzeit immer noch zu weit von der nächsten Vermittlungsstelle entfernt, um mit DSL versorgt werden zu können. Dies behindert die wirtschaftliche und demografische Entwicklung ländlicher Bereiche. Zahlreiche Gemeinden in Brandenburg liefern sich jedoch derzeit ein Wettrennen um schnelle Internetanbindungen und nutzen dazu die Möglichkeiten des Konjunkturprogrammes. Aber wo setzt man hier sinnvollerweise an, wenn schon zahlreiche Gespräche mit der DTAG und privaten Telekommunikationsunternehmen stattfanden, die Umsetzung jedoch an den Details und bürokratischen Hürden scheitert?
Auf der neugestarteten Informationsseite www.dsl-fuer-brandenburg.de können sich die Brandenburger darüber informieren, wie erfolgreiche Projekte in wenigen Monaten realisiert wurden und welche Beratungsmöglichkeiten es gibt. Initiator der Informationsseite ist die DNS:NET, die seit jeher beim DSL-Ausbau in Brandenburg auf den Dialog mit den Bürgermeistern, Gemeinden und Initiativen setzt. Allein in 2009 lagen dem Unternehmen über 500 Anfragen von betroffenen Gemeinden aus den verschiedenen Bundesländern vor.
Der Blick in die Praxis: Michendorf (OT Wilhelmshorst) war eines der letzten Erfolgsprojekte. Der komplette Ortsteil erhält DSL-Zugänge über ein zentrales Schaltsystem der DNS:NET. Diese Zentralschaltungen konnten im Bundesland Brandenburg bislang nur von der Telekom realisiert werden. Michendorf wurde somit zur Modellregion für VDSL; weitere Orte folgen in den nächsten Wochen.
Bürgermeister und Initiativen können durch die DNS:NET bei der Antragstellung für das Konjunkturpaket der Bundesregierung beraten werden. Unter gemeinde@dns-net.de können sich Interessenten registrieren und konkrete Anfragen stellen.
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